Ein RAM Pick-up und ein INEOS Grenadier stehen selten in einer österreichischen Lehrwerkstatt. Bei Baschinger an der Welserstraße in Leonding gehören sie zum Alltag, neben Jeep, Dodge, Chrysler und dem BMW Service. Für das Autohaus haben wir eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, was wir in der Zusammenarbeit daraus gemacht haben, dass diese Marken nicht jeder kennt.
Amerikanische Technik kennt nicht jeder Mechaniker
Der Familienbetrieb wird in zweiter Generation geführt und bietet neben Werkstätte und Teilen auch Fahrzeugumbauten an. Wer hier arbeitet, muss sich in mehrere Markenwelten einarbeiten und Diagnose wirklich beherrschen.
Gebraucht werden Kfz-Techniker, Serviceberater und Teilefachleute. Der Kreis passender Leute ist klein, und die guten haben einen Job. Stellenanzeigen lesen sie nicht.
Im Raum Linz werben Händlergruppen und Industrie um dieselben Techniker
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen 64 Berufe. Ein Beruf zählt dazu, sobald auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen.
Für das WKO Fachkräfte-Radar wurden über 2.100 Betriebe befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent berichten von Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal. Rund um Linz trifft das eine Werkstatt doppelt. Große Händlergruppen bilden selbst aus, und die Industrie holt sich Kfz-Techniker mit Schichtmodellen in die Halle.
Die Marken als Argument: unsere Umsetzung für Baschinger
Wir haben die Fahrzeuge in den Mittelpunkt gestellt. Für einen Techniker, der seit Jahren dieselben Modelle serviciert, sind Pick-ups, Geländewagen und Umbauten ein Grund, hinzusehen. Gemeinsam mit Baschinger haben wir daraus die Botschaft geformt, dass man hier an Autos arbeitet, die man sonst nur von der Straße kennt, und das in einem Familienbetrieb mit kurzen Wegen. Wichtig war uns, dass die Anzeigen nach Werkstatt aussehen und nicht nach Prospekt. Ein Techniker soll auf den ersten Blick erkennen, an welchen Fahrzeugen er stehen würde und dass Umbauten zum Alltag gehören. Deshalb haben wir die Marken beim Namen genannt, statt allgemein von Vielfalt zu sprechen.
Unser System hat die Kampagne über mehr als 30 Kanäle im Umkreis von Leonding ausgespielt, an Menschen mit Hintergrund in Kfz-Technik und Diagnose. Wir haben die Rückmeldung auf wenige Klicks verkürzt und vorab bestimmt, welche Punkte unser Team am Telefon bespricht, damit die Werkstattleitung auf klarer Grundlage entscheiden kann.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben Anzeigen mit den Marken und der Werkstatt von Baschinger gestaltet und geschaltet.
- AdVentory hat Kfz-Techniker in Anstellung im Raum Leonding erreicht.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, am Handy in der Pause auszufüllen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team war vorbereitet, Markenerfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung zu besprechen.
- AdVentory OS: Die Werkstattleitung hat dort alle Rückmeldungen an einem Ort gefunden.
Die Arbeitgeberkampagne für Baschinger ist umgesetzt
Durch die Kampagne war Baschinger bei Technikern im Raum Linz als Arbeitgeber sichtbar, und zwar mit dem, was den Betrieb unterscheidet. Das Autohaus hat eine Arbeitgeberbotschaft, die nicht austauschbar ist, weil kein anderer Betrieb in der Gegend diese Markenmischung hat.
Die Zeit dafür mussten wir der Werkstatt nicht abziehen. Gestaltung, Schaltung und der Ablauf dahinter lagen bei uns. Bei der nächsten offenen Stelle in Werkstatt, Service oder Teilelager kann Baschinger darauf aufbauen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Mit dem Produkt werben
Techniker interessieren sich für Technik. Zeigen Sie die Fahrzeuge, an denen gearbeitet wird, bevor Sie über Rahmenbedingungen sprechen.
Einarbeitung zusagen
Niemand bringt Erfahrung mit jeder Marke mit. Sagen Sie offen, dass Sie einschulen, und beschreiben Sie in einem Satz, wie das abläuft.
Den Familienbetrieb konkret machen
Kurze Wege sind nur ein Wort. Schreiben Sie dazu, wer in der Werkstatt entscheidet und wie schnell jemand eine Antwort bekommt.



