Ein Neubau verzeiht mehr als ein Altbau. Wer eine Fassade thermisch saniert, einen Zubau an ein bestehendes Haus setzt oder einen Kamin erneuert, arbeitet an Substanz, die jemand anderer vor Jahrzehnten gebaut hat. Das ist das tägliche Geschäft von Bäck Hoch- und Tiefbau in Kapfenberg. In der Zusammenarbeit haben wir für das Unternehmen eine Recruiting-Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System.
Arbeiten im Bestand verlangt Bauleute, die mitdenken
Bäck Hoch- und Tiefbau hat neben Kapfenberg ein zweites Standbein in Wien. Saniert werden Fassaden, Kamine und ganze Gebäudehüllen. Bauunternehmen mit diesem Schwerpunkt brauchen Maurer, Fassader, Vorarbeiter und Poliere, die im bewohnten Bestand sauber arbeiten.
Im Mürztal ist der Arbeitsmarkt eng. Die Industrie rund um Kapfenberg zahlt gut und zieht handwerklich begabte Leute an. Dazu kommt, dass erfahrene Bauleute selten über Stellenanzeigen wechseln. Sie werden angesprochen, meist von jemandem, den sie von einer Baustelle kennen.
Die Lage am Arbeitsmarkt
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 nennt 64 Berufe. Ein Beruf wird aufgenommen, wenn auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Rechnerisch bleibt also kaum jemand übrig, der frei ist und sofort anfangen kann.
Im WKO Fachkräfte-Radar geben mehr als drei Viertel der über 2.100 befragten Betriebe an, den Fachkräftemangel zu spüren. 56 Prozent spüren ihn stark oder sehr stark, und 56 Prozent haben deshalb Umsatzeinbußen. Am Bau zeigt sich das in Aufträgen, die später beginnen als geplant.
Was wir gemeinsam mit Bäck umgesetzt haben
Wir haben mit dem Unternehmen herausgearbeitet, was die Arbeit in der Sanierung von der Großbaustelle unterscheidet. Man sieht am Ende ein Haus, das wieder funktioniert, man arbeitet in kleineren Partien und trägt mehr Verantwortung. Diese Punkte haben wir in den Mittelpunkt der Kampagne gestellt.
Die Kampagne haben wir im Umkreis von Kapfenberg geschaltet. Unser System hat Menschen mit Bauerfahrung angesprochen, auch jene, die gerade auf einer anderen Baustelle standen. Unser Team hat die Bewerbungen aufgenommen und telefonisch nachgefragt, damit die Bauleitung entscheiden kann, statt Unterlagen zu sortieren. Die Kampagne ist mittlerweile abgeschlossen.
- Umkreissuche: AdVentory hat aus 850.000 Profilen im DACH-Raum jene mit Bauerfahrung rund um Kapfenberg gefiltert.
- Direkte Ansprache: Wir haben die Kampagne über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Bauleute konnten sich vom Handy aus in wenigen Klicks und ohne Anschreiben melden.
- Übergabe: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit am Telefon geklärt und als Notiz mitgegeben.
- AdVentory OS: Die Bauleitung hat jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort gesehen.
Vorqualifizierte Kandidaten für die Sanierung in Kapfenberg
Jede Bewerbung über unsere Kampagne für Bäck Hoch- und Tiefbau kam mit Lebenslauf in unser System. Zu jeder gibt es eine Notiz aus dem Telefonat, sodass vor dem ersten Gespräch klar war, welche Erfahrung jemand mitbringt und wann er anfangen könnte.
Die Bauleitung hat dadurch weniger Zeit im Büro verbracht und mehr auf der Baustelle. Zugleich war das Unternehmen während der Laufzeit bei Bauleuten im Mürztal als Arbeitgeber präsent, mit einer Botschaft, die die Sanierung als eigenes Fach zeigt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Fach erklären
Sanierung ist anspruchsvoller als viele glauben. Beschreiben Sie, warum die Arbeit im Bestand Können verlangt. Das spricht genau die Leute an, die mitdenken wollen.
Am Handy erreichbar sein
Bauleute sitzen untertags nicht am Schreibtisch. Ein Bewerbungsweg, der am Handy in der Pause funktioniert, bringt mehr als jedes Formular mit Pflichtfeldern.
Die Bauleitung entlasten
Wer Baustellen führt, hat keine Zeit für Vorauswahl. Geben Sie die ersten Telefonate ab und lassen Sie sich nur vorbereitete Bewerbungen vorlegen.



