bad 2000 ist der Spezialist für Fliesen und Naturstein in Bludenz, mit Schauraum in der Herrengasse und Lager in Bürs. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für Fliesenleger umgesetzt. Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Die Story zeigt, wie wir ein Handwerk angesprochen haben, für das jenseits der Grenze mehr bezahlt wird.
Am Ende entscheidet der Fliesenleger über das Bad
Eine großformatige Fliese verzeiht keinen Fehler. Ein Millimeter Versatz, und die Fuge läuft schief durchs ganze Bad. Bei bad 2000 wissen sie das seit 1934. Damals begann alles als Ofen- und Fliesengeschäft in der Herrengasse, wo heute wieder der Schauraum steht. Der Betrieb gehört zur Jäger Gruppe und führt Fliesen und Natursteine für Wohnraum, Bad und Balkon, samt Badplanung.
Im Walgau und Montafon wird viel gebaut und saniert. Gleichzeitig zahlen Liechtenstein und die Schweiz für dasselbe Handwerk mehr. Fliesenleger sind in Vorarlberg deshalb schwer zu finden und schwer zu halten.
Handwerk im Grenzraum: gesucht wird auf beiden Seiten
Die Mangelberufsliste 2026 zählt bundesweit 64 Berufe. Sie erfasst Berufe, bei denen beim AMS weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine gemeldete offene Stelle kommen. In einem Grenzraum wird diese Lücke noch größer, weil ein Teil der Fachkräfte täglich hinüberfährt.
Laut WKO Fachkräfte-Radar, einer Befragung von über 2.100 Betrieben, spüren mehr als drei Viertel den Fachkräftemangel und 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen. Bei einem Fliesenbetrieb heißt das: Das Bad ist verkauft und geplant, aber niemand verlegt es.
So haben wir für bad 2000 gesucht
Wir haben die Kampagne für Fliesenleger aufgesetzt und bis 11. Mai 2026 geschaltet. Mit Lohn allein lässt sich gegen die Schweiz nicht argumentieren. Deshalb haben wir in der Anzeige beschrieben, was bad 2000 als Arbeitgeber ausmacht: ein Betrieb mit Geschichte seit 1934, eigener Schauraum, Badplanung im Haus und ein Team, auf das der Betrieb Wert legt.
Unser System hat die Stelle im Umkreis von Bludenz an Handwerker mit Fliesen- und Natursteinerfahrung ausgespielt, auch an solche, die nicht aktiv suchen. Unser Team hat danach jede Bewerberin und jeden Bewerber angerufen und den Lebenslauf mit Gesprächsnotiz weitergegeben.
Wichtig war uns, dass der erste Schritt so klein wie möglich ist. Ein Fliesenleger, der abends von der Baustelle kommt, schreibt kein Anschreiben. Er tippt ein paar Angaben ins Handy, und wir melden uns bei ihm. Erst im Telefonat geht es dann um Erfahrung mit Großformaten und Naturstein.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft.
- Kampagne Fliesenleger: Wir haben die Stelle im Raum Bludenz aufgesetzt und geschaltet.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben.
- Telefonische Vorqualifizierung: Wir haben Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat bad 2000 jede Bewerbung und den nächsten Schritt an einem Ort gezeigt.
Vorqualifizierte Kandidaten für die Stelle als Fliesenleger
Über die Kampagne kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. In einem Markt, in dem Fliesenleger kaum auf Stellensuche sind, hat bad 2000 damit Kontakte bekommen, die es ohne Kampagne nicht gegeben hätte.
bad 2000 legt Wert auf ein echtes Team. Umso hilfreicher war die Gesprächsnotiz, die wir zu jeder Bewerbung mitgegeben haben. Die Kampagne ist seit Mai 2026 abgeschlossen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Nicht über den Lohn allein werben
Gegen höhere Löhne im Nachbarland gewinnen Sie mit Dingen, die dort fehlen. Kurzer Arbeitsweg, Stammkunden und ein festes Team sind handfeste Gründe.
Die eigene Geschichte nutzen
Ein Betrieb, der seit Generationen besteht, steht für Sicherheit. Erzählen Sie in einem Satz, woher Sie kommen, und zeigen Sie, wo gearbeitet wird.
Jeden Kontakt ernst nehmen
Bei seltenen Handwerkern zählt jede einzelne Bewerbung. Rufen Sie innerhalb eines Tages zurück, sonst hat der Nächste schon zugesagt.



