Von Feldkirch aus fährt man in zehn Minuten nach Liechtenstein und in die Schweiz. Für Bachmann electronic ist das Chance und Problem zugleich. Das Unternehmen entwickelt seit über 50 Jahren Automatisierungs- und Systemlösungen und hat weltweit 18 Standorte. In der Zusammenarbeit mit Bachmann electronic haben wir eine Recruiting-Kampagne aufgesetzt und geschaltet. Jede Bewerbung kam dabei mit Lebenslauf in unser System.
Hochspezialisierte Technik im Dreiländereck
Die Systeme von Bachmann laufen in erneuerbarer Energie und Netztechnik, im Maschinen- und Anlagenbau sowie auf Schiffen und in Häfen. Dazu kommen Visualisierung und Zustandsüberwachung. Mehr als 500 Menschen arbeiten für das Unternehmen.
Technologieunternehmen dieser Art brauchen Elektronikentwickler, Softwareingenieure, Applikationstechniker und Fachkräfte für die Fertigung. Im Rheintal werben viele Technologiefirmen um sie, und Schweizer Löhne liegen in Pendeldistanz. Der Arbeitsmarkt reicht hier über zwei Grenzen, und ein Arbeitgeber in Vorarlberg muss erklären, warum man diesseits bleiben soll.
Auch große Namen suchen lange
Der WKO Fachkräfte-Radar zeigt, wie verbreitet der Engpass ist. Über 2.100 Betriebe wurden befragt. Mehr als drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und 56 Prozent melden Umsatzeinbußen durch fehlendes Personal.
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe, bei denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. In einer Grenzregion verteilen sich diese wenigen Arbeitsuchenden zusätzlich auf Arbeitgeber in drei Ländern.
Unsere Arbeit für Bachmann electronic
Wir haben mit Bachmann electronic besprochen, wo die Suche ansetzen muss. Gehaltsvorstellung und Wohnort sind im Rheintal oft die entscheidenden Punkte. Deshalb haben wir beides von Anfang an in den Ablauf eingebaut. In der Kampagne haben wir die Anwendungen in den Vordergrund gestellt: Steuerungen für Windkraft und Schiffe sind für Ingenieure ein starkes Argument.
Unser System hat im deutschsprachigen Raum nach Menschen mit Erfahrung in Elektronik, Embedded Software und Automatisierung gesucht, mit Schwerpunkt auf dem Umkreis von Feldkirch. Angesprochen haben wir auch Ingenieure in fester Anstellung. Unser Team hat die Bewerbungen am Telefon vorbereitet. Die Kampagne ist inzwischen abgeschlossen.
- AdVentureKI: Wir haben vor dem Start mit über 100 Datenpunkten gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell eine Besetzung im Rheintal ist.
- AdVentory: Unser System hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach Elektronik, Embedded Software und Automatisierung durchsucht.
- Kurzbewerbung: Ingenieure konnten ihr Interesse ohne Anschreiben in wenigen Klicks zeigen.
- Telefonat: Unser Team hat Eignung, Wohnort, Gehaltsvorstellung und Verfügbarkeit geklärt.
- AdVentory OS: Die Fachabteilung hat jede Bewerbung mit Gesprächsnotiz an einem Ort gesehen.
Vorqualifizierte Kandidaten für Bachmann electronic
Jede Bewerbung über unsere Kampagne für Bachmann electronic kam mit Lebenslauf in unser System. Bei jeder waren Gehaltsvorstellung und Wohnort vor dem ersten Gespräch bekannt. Die Fachabteilung hat dadurch früh gesehen, ob es passt.
Für ein Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden ist das kein Massengeschäft, sondern gezielte Auswahl. Wir haben Menschen erreicht, die in ihrem aktuellen Job nicht gesucht hätten und die das Angebot über die Anwendung verstanden haben.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Über die Anwendung sprechen
Entwickler wollen wissen, wo ihre Arbeit am Ende läuft. Nennen Sie konkrete Einsatzorte Ihrer Technik, etwa Windparks oder Schiffe.
Gehalt früh klären
In Grenzregionen scheitern viele Gespräche am Lohnvergleich. Fragen Sie die Vorstellung im ersten Kontakt ab und sagen Sie offen, was Sie bieten.
Über die Region hinaus suchen
Für seltene Profile reicht der eigene Bezirk nicht. Suchen Sie im ganzen deutschsprachigen Raum und klären Sie die Frage des Wohnorts gleich mit.



