AW Versicherungsmakler aus Großklein hat gemeinsam mit uns sieben Stellen besetzt: einen Standortleiter, vier Mitarbeiter im Innendienst, einen Kundenmanager Transportversicherung und einen Juristen. Die Story zeigt, warum Bürostellen in der Versicherungsbranche schwer zu besetzen sind, was wir in der Zusammenarbeit umgesetzt haben und was andere Makler daraus mitnehmen können.
Ein spezialisierter Makler sucht Verstärkung mit Branchenwissen
Die AW Versicherungsmakler GmbH sitzt in Großklein im Bezirk Leibnitz. Laut MeinBezirk steht der Makler seit mehr als zehn Jahren für unkomplizierte Betreuung und rasche Schadensabwicklung, die Geschäftsführung bringt gemeinsam mehr als 40 Jahre Branchenerfahrung mit. Der Schwerpunkt liegt auf Unternehmensrisiken, von der Truck und Trailer Polizze für Lkw-Flotten über Transportversicherungen bis zu Kautionen und D&O.
Gesucht waren Kräfte für den Innendienst, dazu ein Standortleiter, ein Kundenmanager Transportversicherung und ein Jurist. Das Problem war die Sichtbarkeit. Innendienst steht über unzähligen Anzeigen, die alle gleich aussehen, und wer Versicherungserfahrung hat, ist meist fest angestellt und liest sie nicht.
Versicherungsvermittler sind in der Steiermark und in Oberösterreich Mangelberufe
Der Mangel betrifft längst nicht mehr nur Werkstatt und Baustelle. Die Fachkräfteverordnung 2026 führt Versicherungsvermittler und Versicherungsvertreter in der Steiermark und in Oberösterreich als regionalen Mangelberuf, in beiden Bundesländern auch Buchhalter. Bundesweit stehen Lohn- und Gehaltsverrechner und Kalkulanten auf der Liste. Kaufmännisches Fachwissen ist also genauso knapp wie Handwerk.
Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 spüren 78 Prozent der Betriebe in Österreich einen Fachkräftemangel, 56 Prozent sehr oder eher stark. 80 Prozent berichten von Mehrbelastung für Führungskräfte und Inhaber. Für einen spezialisierten Makler kommt hinzu, dass Wissen über Transport-, Haftungs- und Unternehmensversicherungen selten ist. Wer schon einmal eine Flottenpolizze betreut hat, wird von seinem Arbeitgeber gehalten.
Was wir für AW umgesetzt haben
Wir haben für AW nacheinander mehrere Kampagnen aufgesetzt und geschaltet: für Innenfachkräfte in der Versicherung, für den Standortleiter, für den Kundenmanager Transportversicherung und für Mitarbeiter im Innendienst. Unsere Zielgruppe waren Menschen aus Versicherung und Verwaltung, die gerade nicht suchen. Deshalb haben wir die Stellen aus der Masse der Büroanzeigen geholt und als das gezeigt, was sie bei AW sind: anspruchsvolle Tätigkeiten rund um Unternehmensrisiken mit Entwicklungsperspektive.
Für die Suche haben wir einen Teil der Ansprache auf die Benefits ausgerichtet, die für diese Zielgruppe zählen: flexible Arbeitszeiten, Weiterbildung intern und extern mit ausgewählten Fachleuten und ein kollegiales Umfeld mit flachen Hierarchien. Wer sich meldete, wurde von unserem Team angerufen. Wer aus der Verwaltung kam und noch keine Versicherung kannte, wurde von uns ehrlich eingeschätzt, statt aussortiert.
- AdVentureKI hat jede Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie wahrscheinlich und wie schnell sie zu besetzen ist.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum durchsucht und die Stellen über mehr als 30 Kanäle ausgespielt.
- Eigener Auftritt: Wir haben ihn so gestaltet, dass der Innendienst bei AW nicht wie jede andere Büroanzeige aussieht.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Branchenerfahrung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat AW alle Bewerbungen und die nächsten Schritte an einem Ort gezeigt.
Sieben Stellen besetzt, vom Standortleiter bis zum Juristen
In der Zusammenarbeit mit AW sind sieben Stellen besetzt worden: ein Standortleiter, vier Mitarbeiter im Innendienst, ein Kundenmanager Transportversicherung und ein Jurist. Über alle Kampagnen hinweg kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Unsere Recruiter haben mit den Bewerbern telefoniert und Erfahrung, Erwartungen und Arbeitsweg geklärt. Die Geschäftsführung hat davon nur die wenigen Menschen gesehen, die nach diesem Gespräch am besten passten. Bewerbungen lesen musste in Großklein niemand.
Bei einem kleinen Makler geht jede Stunde, die ins Aussortieren fließt, direkt der Kundschaft verloren. Diese Arbeit haben wir übernommen. Aktuell läuft eine weitere Kampagne von uns für einen Mitarbeiter im Innendienst in Großklein.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Innendienst beschreiben, nicht benennen
Das Wort Innendienst sagt nichts über die Arbeit. Wenn Sie schreiben, dass es um Flottenpolizzen und Schadensfälle von Unternehmen geht, sprechen Sie genau die Menschen an, die das Fach kennen.
Weiterbildung konkret anbieten
Für Bürokräfte ist Entwicklung oft wichtiger als ein kleines Gehaltsplus. Welche Kurse, wie oft und wer sie zahlt, gehört in Ihre Anzeige. Konkrete Angebote wirken glaubwürdiger als das Versprechen guter Entwicklungsmöglichkeiten.
Quereinsteiger aus Nachbarbranchen mitdenken
Wer aus Spedition, Buchhaltung oder Fuhrparkverwaltung kommt, versteht Transportrisiken oft schnell. Mit guter Einschulung werden daraus bei Ihnen starke Kräfte im Innendienst.



