Das Autohaus Schneider in Rohr im Kremstal ist Partner von Kia und Opel und repariert alle Marken. In der Zusammenarbeit haben wir eine Kampagne für KFZ-Techniker aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, was wir für die Werkstatt umgesetzt haben und womit ein Familienbetrieb am Land gegen die Werke in Steyr, Linz und Wels antritt.
Vom Einmannbetrieb zum Kia- und Opel-Partner mit 25 Mitarbeitern
25 Mitarbeiter, zwei Marken, über 100 Gebrauchtwagen: Das Autohaus Schneider ist aus einer Schmiede entstanden und in 55 Jahren Schritt für Schritt gewachsen. Bis heute ist es ein Familienbetrieb. Als Partner von Kia und Opel arbeitet die Werkstatt nach Herstellervorgaben. Dazu kommen Reparatur, Karosserie und Lack für alle Marken.
Dieses breite Können ist die Hürde. Rohr liegt zwischen Steyr, Linz und Wels. In diesem Dreieck sitzen Fahrzeug- und Motorenwerke, die KFZ-Techniker gern übernehmen. Für ein Autohaus am Land ist das harte Konkurrenz.
Werkstätten konkurrieren mit der Industrie
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Aufgenommen wird, wo auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Ein Techniker, der wechseln will, hat in so einem Markt binnen Tagen mehrere Angebote.
Im WKO Fachkräfte-Radar haben über 2.100 Betriebe geantwortet. Mehr als drei Viertel spüren den Mangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent verlieren Umsatz, weil Personal fehlt. In einer Werkstatt zeigt sich das an der Wartezeit auf einen Servicetermin.
Was wir für das Autohaus Schneider umgesetzt haben
Wir haben die Stelle KFZ-Techniker als Kampagne aufgesetzt und bis 30. Juli 2026 geschaltet. Inhaltlich haben wir auf das gesetzt, was ein Werk nicht bieten kann: einen Familienbetrieb mit 25 Kollegen, Arbeit an zwei Marken und an allen Fabrikaten, dazu Karosserie und Lack im selben Haus. Wer Abwechslung sucht, findet sie hier eher als am Band.
Unser System hat die Anzeige über das Kremstal hinaus ausgespielt, an Menschen mit KFZ-Erfahrung im Umkreis von Rohr. Den Bewerbungsweg haben wir so eingerichtet, dass niemand im Betrieb Unterlagen nachtelefonieren muss: Unser Team übernimmt den Anruf und klärt die Eckdaten.
- AdVentureKI hat die Stelle vorab mit über 100 Datenpunkten geprüft und gerechnet, wie realistisch die Besetzung im Kremstal ist.
- Kampagne KFZ-Techniker: Wir haben die Stelle für die Werkstatt aufgesetzt und geschaltet.
- AdVentory hat die Anzeige über mehr als 30 Kanäle an KFZ-Fachkräfte in der Region ausgespielt.
- Kurzbewerbung: Wir haben den ersten Schritt auf wenige Klicks ohne Anschreiben reduziert.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team war dafür eingerichtet, Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung zu klären.
- AdVentory OS zeigt dem Autohaus die Stelle und jeden nächsten Schritt an einem Ort.
Die Kampagne für KFZ-Techniker lief bis Ende Juli 2026
Wir haben die Kampagne für das Autohaus Schneider vollständig umgesetzt und bis 30. Juli 2026 geschaltet. Der Betrieb war damit bei KFZ-Technikern zwischen Steyr, Linz und Wels als Arbeitgeber sichtbar, auch bei jenen, die keine Stellenbörsen lesen.
Für die Werkstattleitung war der Ablauf so gebaut, dass sie den Kopf frei behält. Alles rund um die Stelle liegt in AdVentory OS an einem Ort, und unser Team übernimmt das Nachfassen.
Wir haben dem Autohaus damit einen Ablauf hinterlassen, der sich für weitere Stellen wiederholen lässt, etwa in Karosserie, Lack oder Verkauf.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Den Unterschied zum Werk benennen
Ein Autohaus kann mit Schichtzulagen der Industrie selten mithalten. Sagen Sie, was bei Ihnen anders ist: wechselnde Aufgaben, Kundenkontakt, ein kleines Team.
Über den Ort hinaus suchen
Am Land ist der eigene Ort schnell ausgeschöpft. Ziehen Sie den Umkreis so weit, wie ein Techniker täglich zu fahren bereit ist.
Das Nachfassen abgeben
Während der Arbeitszeit kommt in der Werkstatt niemand zum Telefonieren. Legen Sie fest, wer Bewerber zurückruft, und zwar am selben Tag.



