Das Autohaus Kamper suchte KFZ-Techniker, einen Karosseriebautechniker und Verkaufsberater. Gemeinsam mit uns hat der Familienbetrieb sechs Stellen besetzt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit drei Berufe an drei Standorten gleichzeitig gesucht haben und was andere Autohäuser daraus mitnehmen können.
Drei Standorte, drei Berufe, überall Fachkräftemangel
Das Autohaus Kamper ist ein Familienbetrieb mit Standorten in Neusiedl am See, Eisenstadt und Bruck an der Leitha. Vertreten werden die Marken Volkswagen, Audi und Škoda.
KFZ-Techniker und Karosseriebautechniker zählen zu den Berufen, in denen Werkstätten seit Jahren suchen. Die Fahrzeuge werden technisch anspruchsvoller, etwa durch Hochvoltsysteme. Verkaufsberater brauchen Markenwissen und Erfahrung im Kundengespräch. Für alle drei Berufe gilt: Gute Leute sind angestellt und wechseln nur nach direkter Ansprache.
Über drei Viertel der Betriebe spüren den Fachkräftemangel
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 umfasst 64 Berufe. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Wer in so einem Umfeld sucht, findet über eine einzelne Anzeige selten genug passende Menschen.
Der WKO Fachkräfte-Radar, für den über 2.100 Betriebe befragt wurden, zeigt das Ausmaß: Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. Ebenfalls 56 Prozent melden Umsatzeinbußen, weil Personal fehlt. Für ein Autohaus heißt das längere Wartezeiten in der Werkstatt und weniger Zeit für die Kundschaft im Schauraum, wenn Stellen offen bleiben.
Was wir für das Autohaus Kamper umgesetzt haben
Wir haben für das Autohaus Kamper im Nordburgenland und rund um Bruck an der Leitha gesucht, im Umkreis aller drei Standorte. Unser System hat nach Menschen mit passendem Hintergrund für Werkstatt, Karosserie und Verkauf gesucht. Über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen haben wir auch Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv auf Jobsuche waren.
Jeden Interessenten hat unser Team angerufen. Im Telefonat haben wir Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt, damit von Anfang an feststand, welcher der drei Standorte für jemanden in Frage kommt. Den Lebenslauf haben wir vorab eingeholt und mit einer Gesprächsnotiz an das Autohaus übergeben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach passendem Hintergrund durchsucht, im Umkreis von Neusiedl am See, Eisenstadt und Bruck an der Leitha.
- Ansprache auf mehreren Wegen über mehr als 30 Kanäle, die Karriereseite und Empfehlungen hat auch Fachkräfte in Anstellung erreicht.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks und ohne Anschreiben hat es Technikern leicht gemacht, sich nach der Arbeit zu melden.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Eignung, Wohnort, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung geklärt.
- AdVentory OS hat dem Autohaus alle offenen Stellen und jede Bewerbung an einem Ort gezeigt.
Sechs Stellen besetzt, in Werkstatt und Verkauf
In der Zusammenarbeit mit dem Autohaus Kamper sind sechs Stellen besetzt worden: drei KFZ-Techniker, ein Karosseriebautechniker und zwei Verkaufsberater. Damit sind Werkstatt und Verkauf gleichzeitig verstärkt worden.
Das Autohaus musste dafür keine ungefilterten Bewerbungen sichten. Die Suche, die Telefonate und die Vorauswahl lagen bei uns, die Entscheidung über jede Einstellung blieb im Betrieb. Werkstattleitung und Verkaufsleitung haben mit Menschen gesprochen, bei denen die Grundlagen schon geklärt waren.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Werkstatt und Verkauf getrennt ansprechen
Ein KFZ-Techniker achtet auf Ausstattung, Marken und Arbeitszeiten, ein Verkaufsberater auf Kundschaft und Verdienstmöglichkeiten. Schreiben Sie für jeden Beruf eine eigene Anzeige.
Den Standort früh klären
Bei mehreren Standorten entscheidet der Arbeitsweg oft mit. Fragen Sie im ersten Telefonat nach dem Wohnort und ordnen Sie Bewerber gleich dem passenden Standort zu.
Marken und Technik konkret nennen
Techniker wollen wissen, an welchen Fahrzeugen sie arbeiten. Nennen Sie Ihre Marken und die Technik in der Werkstatt, etwa Hochvoltsysteme, statt allgemein von einem modernen Arbeitsplatz zu sprechen.



