Auto Sparer in St. Johann in Tirol verkauft und serviciert Fahrzeuge, baut Suzuki Jimny um und berät zu Elektromobilität. Gemeinsam mit dem Autohaus haben wir eine Kampagne für KFZ-Techniker aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, was wir umgesetzt haben und wie sich ein Betrieb in einer Tourismusregion von anderen Werkstätten abhebt.
Ein Autohaus, das mehr macht als Standardservice
Einen Suzuki Jimny geländetauglich umzubauen ist kein Ölwechsel. Auto Sparer hat daraus ein eigenes Angebot gemacht, samt Dachträgern und Campingausrüstung. Daneben laufen Neuwagen, Gebrauchte, Werkstatt, Spenglerei und Lackierung. Das Team zählt rund 25 Personen, und auch Elektromobilität und Ladelösungen gehören zur Beratung.
Im Bezirk Kitzbühel zieht der Tourismus viele Arbeitskräfte an, und Wohnraum ist teuer. Ausgebildete Mechaniker sind dort gut versorgt und wechseln selten von sich aus. Wer sie gewinnen will, muss ihnen etwas zeigen, das sie in ihrer jetzigen Werkstatt nicht haben.
In Tourismusregionen fehlen die Techniker
Mehr als 2.100 Betriebe haben am WKO Fachkräfte-Radar teilgenommen. Über drei Viertel spüren den Fachkräftemangel, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent geben an, dass ihnen wegen fehlender Mitarbeiter Umsatz entgeht.
Hinzu kommt die bundesweite Mangelberufsliste 2026 mit 64 Berufen. Sie führt Berufe, bei denen weniger als 1,5 Arbeitsuchende auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle kommen. In einem Bezirk mit teurem Wohnraum ist der Kreis noch kleiner, weil nur infrage kommt, wer bereits in der Nähe lebt.
So haben wir für Auto Sparer gesucht
In der Zusammenarbeit haben wir die Stelle KFZ-Techniker als Kampagne gebaut und bis 29. Mai 2026 geschaltet. Als Aufhänger haben wir genommen, was den Betrieb besonders macht: Jimny-Umbauten, Elektromobilität und eine Werkstatt mit Spenglerei und Lackierung. Das spricht Mechaniker an, die gern an etwas tüfteln.
Unser System hat die Anzeige im Umkreis von St. Johann in Tirol ausgespielt, an Menschen mit Erfahrung in KFZ-Technik und Hochvolt, auch ohne Wechselabsicht. Der Wohnort ist in dieser Region eine Kernfrage. Wir haben den Ablauf deshalb so aufgebaut, dass unser Team ihn am Telefon klärt, bevor jemand zum Gespräch kommt.
- AdVentureKI hat die Stelle vor dem Start mit über 100 Datenpunkten geprüft.
- Kampagne KFZ-Techniker: Wir haben die Stelle mit den Besonderheiten des Betriebs beworben.
- AdVentory hat 850.000 Profile im DACH-Raum nach KFZ-Technik und Hochvoltkenntnissen durchsucht.
- Kurzbewerbung ohne Anschreiben, in wenigen Klicks erledigt.
- Telefonische Vorqualifizierung: Unser Team war darauf eingestellt, Wohnort, Eignung, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung zu klären.
- AdVentory OS bündelt für Auto Sparer die Stelle und alle nächsten Schritte an einem Ort.
Eine Kampagne für KFZ-Techniker, geschaltet bis Ende Mai 2026
Wir haben die Kampagne für Auto Sparer vollständig umgesetzt: Stelle geprüft, Anzeige gebaut, im Bezirk ausgespielt und den Bewerbungsweg eingerichtet. Sie lief bis 29. Mai 2026 und hat das Autohaus bei Mechanikern rund um St. Johann als Arbeitgeber sichtbar gemacht.
Der Betrieb musste dafür keine Zeit aus der Werkstatt abziehen. In AdVentory OS sieht Auto Sparer die Stelle und jeden Schritt an einem Ort.
Wir haben die Besonderheiten des Hauses damit erstmals als Arbeitgeberargument formuliert. Dieser Aufbau lässt sich für Spenglerei, Lackierung oder Verkauf wiederverwenden.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Das Besondere nach vorne stellen
Jede Werkstatt bietet Service und Reparatur. Wenn Sie etwas Eigenes machen, etwa Umbauten, gehört das in die erste Zeile der Anzeige.
Neue Technik als Chance zeigen
Viele Mechaniker wollen sich in Elektromobilität weiterbilden. Sagen Sie, welche Schulungen und welche Fahrzeuge bei Ihnen auf sie warten.
Den Wohnort früh ansprechen
Wo Wohnen teuer ist, entscheidet die Anfahrt über die Zusage. Klären Sie das im ersten Telefonat, nicht nach dem zweiten Gespräch.



