Ein Krankenhaus rechnet anders ab als ein Industriebetrieb, plant Personal anders und kauft anders ein. ATSP aus Innsbruck hat sich auf diese Welt spezialisiert und begleitet Gesundheitswesen und öffentlichen Sektor bei SAP und Prozessen. Wir haben für ATSP eine Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit eine sehr schmale Zielgruppe angesprochen haben.
Zwei Fachgebiete in einer Person sind selten
Das Unternehmen gehört dem Land Tirol und den Tirol Kliniken und arbeitet im gesamten DACH-Raum, auch mit einem Büro in Wien. Gebraucht werden SAP-Berater, Entwickler und Projektleiter mit Branchenwissen.
SAP-Fachleute sind ohnehin gefragt. Solche, die zusätzlich Klinikprozesse kennen, noch mehr. Wer beides kann, muss Software und Spitalsalltag zugleich verstehen, und davon gibt es im deutschsprachigen Raum nicht viele.
Innsbruck ist ein kleiner IT-Arbeitsmarkt
64 Berufe führt die bundesweite Mangelberufsliste 2026. Die Schwelle dafür ist klar festgelegt: weniger als 1,5 Arbeitsuchende je offener Stelle, die beim AMS gemeldet ist.
Wie sich das im Alltag auswirkt, zeigt das WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben. Über drei Viertel spüren den Mangel, 56 Prozent stark oder sehr stark, und ebenfalls 56 Prozent verlieren Umsatz, weil Personal fehlt. Für ATSP kommt der Standort dazu. Innsbruck hat einen kleinen IT-Arbeitsmarkt, die gesuchte Kombination aus SAP und Gesundheitswesen ist im ganzen DACH-Raum rar.
Nach Modul, Branche und Wohnort gedacht: unsere Umsetzung
Bei einer so engen Zielgruppe bringt Breite wenig. Wir haben deshalb gemeinsam mit ATSP festgelegt, was die Menschen dort von anderen Beratungen unterscheidet: Projekte in Kliniken und Verwaltung, ein öffentlicher Eigentümer und Arbeit, die im Spital ankommt. Diese Punkte haben wir zur Kernaussage der Kampagne gemacht. Das Büro in Wien haben wir ausdrücklich erwähnt. Für Berater aus Ostösterreich ist es der Unterschied zwischen einem Umzug nach Tirol und einem Wechsel, der im Alltag machbar ist.
Unser System hat die Anzeigen über mehr als 30 Kanäle im Umkreis der Standorte ausgespielt, an Menschen mit SAP-Erfahrung und Hintergrund im Gesundheitswesen, die fest angestellt sind. Wir haben für das Telefonat vorbereitet, dass unser Team neben der Eignung früh nach Wohnort und Reisebereitschaft fragt, weil Beratung im DACH-Raum ohne beides nicht funktioniert.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben die Spezialisierung auf Kliniken und Verwaltung als Arbeitgeberargument formuliert und geschaltet.
- AdVentory hat Profile mit SAP-Erfahrung und Bezug zum Gesundheitswesen angesprochen.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, passend für Berater, die nur einmal unverbindlich nachfragen wollen.
- Telefonische Vorqualifizierung: Eingeplant war, dass unser Team Eignung, Wohnort, Reisebereitschaft, Verfügbarkeit und Gehaltsvorstellung klärt.
- AdVentory OS hat jede Rückmeldung der passenden Stelle zugeordnet und an einem Ort gezeigt.
Die Arbeitgeberkampagne für ATSP ist umgesetzt
Die Kampagne hat ATSP bei SAP-Fachleuten mit Bezug zum Gesundheitswesen gezeigt, einer Gruppe, die auf Inserate selten reagiert. Das Unternehmen hat einen Arbeitgeberauftritt, der die Nische als Stärke erzählt.
Für die Fachbereiche ist der Ablauf dahinter wichtig. Wohnort und Reisebereitschaft stehen in unserem Fragenkatalog an vorderer Stelle, damit Profile prüfbar ankommen. Diese Struktur haben wir so gebaut, dass sie für jede weitere Rolle gilt.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Die Nische benennen
Je spezieller Ihr Feld, desto genauer sollten Sie es nennen. Wer SAP im Krankenhaus kennt, fühlt sich von einer allgemeinen IT-Anzeige nicht gemeint.
Reisebereitschaft früh klären
In der Beratung entscheidet sie oft über die Passung. Nennen Sie den erwarteten Umfang in der Anzeige und fragen Sie im ersten Telefonat danach.
Den Eigentümer als Argument nutzen
Ein öffentlicher Eigentümer steht für Stabilität. Sagen Sie das dazu, wenn Sie mit großen Beratungshäusern um dieselben Leute werben.



