Appel sucht im Waldviertel HKLS-Monteure, die heute bei einem anderen Betrieb arbeiten. In der Zusammenarbeit haben wir HKLS-Monteure über mehr als 30 Kanäle gesucht und zusätzlich die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker beworben. Die Story zeigt, mit welchen Vorteilen aus dem Alltag wir Monteure zum Wechseln bewegen wollen.
Ein Haustechnikbetrieb braucht Monteure mit Gesellenbrief
Die Appel GmbH ist ein familiengeführtes Haustechnikunternehmen mit Sitz in Vitis im Waldviertel und einem zweiten Standort in Wien-Meidling. Seit mehr als 75 Jahren arbeitet Appel in Heizung, Sanitär, Fliesen und Elektro, heute mit 150 Mitarbeitenden. Nach eigenen Angaben setzt das Unternehmen jährlich rund 400 Heizungsanlagen und 150 Bäder um.
Gesucht war ein HKLS-Monteur in Vollzeit mit 38,5 Wochenstunden, mit Gesellenbrief als GWH-Monteur oder HKLS-Installateur, B-Führerschein und Deutschkenntnissen. Die Zielgruppe war klar: nicht der arbeitsuchende Installateur, sondern der Monteur, der morgen ohnehin auf eine Baustelle fährt, nur für einen anderen Betrieb. Diese Menschen lesen keine Stellenbörsen. Ihnen muss in wenigen Sekunden klar werden, warum sich ein Wechsel nach Vitis lohnt.
Im Waldviertel ist der Pool an Installateuren besonders klein
Die Fachkräfteverordnung 2026 führt Rohrinstallateure und Rohrmonteure sowie Elektroinstallateure bundesweit als Mangelberufe. Mangelberuf heißt, dass auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 sind 78 Prozent der Unternehmen vom Fachkräftemangel betroffen, im Gewerbe und Handwerk 62 Prozent.
Im ländlichen Waldviertel ist der Pool an Fachkräften zudem kleiner als im Ballungsraum. Wer im Umkreis wohnt und gut ist, hat meist schon einen sicheren Job in der Nähe, und gute Monteure werden von ihren Arbeitgebern gehalten. Die Arbeit selbst ist da, wie die Zahl der Anlagen und Bäder bei Appel zeigt. Ein Wechsel passiert aber nur, wenn der neue Arbeitgeber im Alltag spürbar etwas besser macht.
Vorteile aus dem Alltag eines Monteurs: unsere Kampagnen für Appel
Für Appel haben wir echte Mitarbeitende bei echter Arbeit gezeigt: Waschtischmontage, Lehrlinge am Duschelement, Verteilermontage zu zweit, Wärmepumpe und Gastherme. Die Stellenbezeichnung ist jeweils das größte Element, dazu Vollzeit und Ort. Die Kampagne für HKLS-Monteure läuft seit 14. August 2026. Die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker haben wir bis 27. August 2026 beworben.
In der Botschaft haben wir auf Argumente gesetzt, die Monteure aus dem eigenen Alltag kennen. Der Montagebus darf am Abend mit nach Hause, es gibt eine 4-Tage-Woche, ein firmeneigenes Großlager mit eigenen Lageristen, Bezahlung über dem Kollektivvertrag, eine Mitarbeiterprämie von 2.500 Euro, Arbeitsgewand nach eigener Wahl und seit 20 Jahren keine Kündigungswelle. Unser Team ruft jeden Interessenten an und klärt Gesellenbrief, Führerschein, Wohnort und Gehaltsvorstellung, bevor jemand nach Vitis eingeladen wird.
- Bilder aus dem Betrieb: Wir haben echte Mitarbeitende von Appel bei der Arbeit gezeigt, mit der Stellenbezeichnung als größtem Element.
- Lehrlingskampagne: Parallel haben wir die Lehre zum Installations- und Gebäudetechniker beworben.
- AdVentory spielt die Monteurstelle im Umkreis von Vitis über mehr als 30 Kanäle aus.
- Kurzbewerbung in wenigen Klicks, ohne Anschreiben und ohne klassischen Lebenslauf.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team klärt Gesellenbrief, Führerschein, Wohnort und Gehaltsvorstellung.
Vorqualifizierte Kandidaten, die Monteurstelle ist in Besetzung
Aus den Kampagnen kam jede Bewerbung mit Lebenslauf in unser System. Die Kampagne für HKLS-Monteure läuft weiter, die Stelle ist in Besetzung. Appel spricht nur mit Monteuren, deren Qualifikation und Wechselbereitschaft wir geklärt haben. Jede Bewerbung liegt in AdVentory OS, dazu der Stand der Besetzung und die nächsten Termine.
Im ländlichen Raum setzen wir auf Geduld und Sichtbarkeit. Wechselwillige Monteure entscheiden selten spontan. Wer als Arbeitgeber im Umkreis regelmäßig mit echten Bildern und klaren Vorteilen auftaucht, ist präsent, wenn der Moment kommt. Derselbe Ablauf lässt sich für den Standort in Wien-Meidling nutzen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Vorteile nennen, die man im Alltag spürt
Montagebus mit nach Hause, Großlager mit Lageristen oder eine 4-Tage-Woche sagen einem Monteur mehr als ein gutes Betriebsklima. Schreiben Sie die Dinge hinein, die seinen Arbeitstag konkret leichter machen. Wer den Montagebus mit nach Hause nehmen darf, spart sich jeden Morgen den Umweg über die Firma.
Die Zielgruppe hat schon einen Job
Gute Installateure sind selten arbeitslos. Richten Sie Anzeige und Tonfall an Menschen, die nicht wechseln müssen, sondern wollen, und machen Sie den Wechsel so einfach wie möglich.
Sicherheit belegen
Ein Wechsel ist für Fachkräfte ein Risiko. Konkrete Belege wie viele Jahre ohne Kündigungswelle oder lange Betriebszugehörigkeit nehmen diese Sorge besser als allgemeine Versprechen. Eine Zahl wie 20 Jahre wirkt glaubwürdiger als jedes Adjektiv.



