Aleks Kanal- und Rohrreinigung aus Ostermiething ist rund um die Uhr im Bezirk Braunau und im Raum Salzburg im Einsatz. Wir haben für den Betrieb die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Die Story beschreibt, was wir in der Zusammenarbeit umgesetzt haben und wie man einen Beruf bewirbt, den kaum jemand am Schirm hat.
Mehr als Verstopfungen: ein Betrieb mit voller Bandbreite
Der Anruf kommt am Sonntagabend. Der Keller steht unter Wasser, der Kanal ist zu. Bei Aleks hebt dann jemand ab, an jedem Tag des Jahres. Das Unternehmen bringt mehr als 27 Jahre Erfahrung mit. Es reinigt und saniert Kanäle, entleert Gruben, wartet Fettabscheider, prüft Dichtheit, ortet Leitungen, fräst Ablagerungen und befährt Kanäle mit der Kamera.
Dafür braucht es Kanalfacharbeiter und Lkw-Fahrer, die ein Saugfahrzeug bedienen und Bereitschaft machen. Der Beruf ist wenig bekannt, und für diese Arbeit meldet sich kaum jemand von selbst. Im Innviertel und im Salzburger Umland bieten Industrie und Speditionen Fahrern viele Alternativen.
64 Mangelberufe und ein Beruf, den wenige kennen
Die bundesweite Mangelberufsliste 2026 führt 64 Berufe, bei denen auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle weniger als 1,5 Arbeitsuchende kommen. Ein Betrieb wie Aleks steht damit vor zwei Hürden: Die Leute sind knapp, und viele wissen gar nicht, dass es die Arbeit am Saugwagen als festen Beruf gibt.
Dazu kommt die allgemeine Lage. Im WKO Fachkräfte-Radar mit über 2.100 befragten Betrieben geben über drei Viertel an, den Fachkräftemangel zu spüren, 56 Prozent stark oder sehr stark. 56 Prozent melden Umsatzeinbußen wegen fehlenden Personals. Ein Notdienst kann sich das nicht leisten, denn er lebt davon, dass immer jemand ausrücken kann.
Was wir für Aleks umgesetzt haben
Gemeinsam mit Aleks haben wir die Arbeitgeberkampagne aufgesetzt und geschaltet. Wir haben den Beruf erklärt, statt ihn zu beschönigen: Fahren mit dem Saugfahrzeug, Kamerabefahrung, Sanierung und Bereitschaft im Notdienst. Wer das liest, weiß, worauf er sich einlässt, und erkennt zugleich, dass die Arbeit abwechslungsreich und krisensicher ist.
Unser System hat die Kampagne rund um Ostermiething ausgespielt. So haben wir auch Fahrer mit C-Schein und Leute aus Installation und Bau erreicht, die an diesen Beruf bisher nicht gedacht haben. Für konkrete Stellen halten wir die Kurzbewerbung ohne Anschreiben und die telefonische Vorqualifizierung durch unser Team bereit.
- Arbeitgeberkampagne: Wir haben sie für Aleks aufgesetzt und im Innviertel und im Salzburger Umland geschaltet.
- Berufsbild: Wir haben die Arbeit am Saugwagen und den Notdienst ehrlich beschrieben.
- AdVentory hat die Kampagne über mehr als 30 Kanäle ausgespielt, auch an Fahrer aus anderen Branchen.
- AdVentory OS zeigt dem Chef Rückmeldungen und nächste Schritte an einem Ort.
Die Arbeitgeberkampagne für Aleks ist umgesetzt
Mit der Kampagne ist Aleks in der Region als Arbeitgeber aufgetreten und hat den Beruf sichtbar gemacht. Fahrer und Handwerker im Bezirk Braunau und im Raum Salzburg haben erfahren, dass es diesen Arbeitsplatz gibt und was er verlangt. Wer einen sicheren Arbeitsplatz in der Nähe sucht, hat damit eine Möglichkeit mehr kennengelernt.
Der Chef soll mit Leuten sprechen, die wissen, worauf sie sich einlassen. Deshalb haben wir Bereitschaft und Notdienst nicht ans Ende gestellt, sondern an den Anfang.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Machen Sie den Beruf bekannt
Wenn niemand Ihren Beruf kennt, bewirbt sich auch niemand. Zeigen Sie Fahrzeug, Technik und einen typischen Einsatz, bevor Sie über Anforderungen sprechen.
Reden Sie offen über Bereitschaft
Notdienst am Wochenende gehört dazu. Erklären Sie, wie oft er anfällt und wie er abgegolten wird. Offenheit erspart Ihnen Absagen nach der ersten Woche.
Holen Sie Fahrer aus anderen Branchen
Wer einen Lkw fährt, bringt die wichtigste Voraussetzung mit. Sagen Sie dazu, dass Sie den Rest im Betrieb beibringen, und nennen Sie die kurzen Wege in der Region.



