Die Admonter Holzindustrie fertigt im steirischen Ennstal Böden, Platten und Türen aus Naturholz. Gemeinsam mit uns hat das Unternehmen eine Stelle im Vertrieb besetzt. Die Story zeigt, wie wir in der Zusammenarbeit zwei Positionen beworben haben, warum Fachkräfte auf dem Land so selten sind und welche Argumente dort wirklich ziehen.
Ein Stiftsbetrieb im Ennstal sucht Profile, die kaum jemand frei hat
Die Admonter Holzindustrie AG ist ein Wirtschaftsbetrieb des Benediktinerstifts Admont. Hier entstehen Landhausdielen, Parkett, Naturholzplatten, Stiegen, Akustikmodule und Innentüren, die gesamte Produktion liegt am Standort. Laut Holzkurier beschäftigte das Unternehmen 2019 rund 280 Menschen und exportierte etwa 70 Prozent seiner Produktion.
Gesucht waren ein Mitarbeiter für den Vertrieb im Außendienst und ein Instandhaltungstechniker. Bei einem Exportanteil von etwa 70 Prozent ist der Vertrieb für das Unternehmen zentral. Im Ennstal ist die Zielgruppe für solche Profile sehr klein.
Auf dem Land entscheidet der Pendelumkreis über die Zahl der Kandidaten
Auf der bundesweiten Mangelberufsliste 2026 stehen Holzmaschinenarbeiter, Elektromechaniker, Schlosser, Maschinenschlosser und Techniker für Maschinenbau. Der Markt für Fachkräfte ist also insgesamt eng. Laut WKO Fachkräfte-Radar 2026 spüren 58 Prozent der Industriebetriebe den Mangel, und mehr als 60 Prozent der Betriebe tun sich am schwersten mit Stellen, für die ein Lehrabschluss verlangt wird.
Dazu kommt die Geografie. Wer in Österreich über die Gemeindegrenze pendelt, fährt laut Statistik Austria im Schnitt 26 Kilometer, rund 24 Minuten. Um Admont liegen in diesem Radius wenige Orte, und die Betriebe der Region suchen dieselben Fachkräfte. Wer im Umkreis passende Erfahrung hat, arbeitet fast immer schon in einem Betrieb, der ihn halten will.
So haben wir für Admonter gesucht
Wir haben für Admonter zwei Kampagnen aufgesetzt und geschaltet. Die Kampagne für den Vertrieb im Außendienst lief bis Ende Juni 2026, jene für den Instandhaltungstechniker bis Mitte August 2026. Angesprochen haben wir Fachkräfte, die heute in einem anderen Betrieb arbeiten und von sich aus keine Stellenanzeige lesen. Unser Team hat dafür den Auftritt mit echten Fotos aus dem Betrieb gestaltet.
Die Botschaft haben wir auf das gesetzt, was ein Job auf dem Land selten verspricht und Admonter halten kann: Stabilität durch einen Stiftsbetrieb mit langer Tradition und eine Produktion, die am Standort bleibt. Dazu kommen Grillhendl in der Mittagspause, Weihnachtsfeier und Betriebsratsausflüge. Am Telefon haben wir Erfahrung, Erwartungen und den tatsächlichen Arbeitsweg geklärt, bevor ein Gespräch im Betrieb stattfand.
- AdVentureKI hat vorab geprüft, wie wahrscheinlich und wie schnell die Stellen im Ennstal zu besetzen sind.
- AdVentory hat die Stellen über mehr als 30 Kanäle ausgespielt und Fachkräfte erreicht, die nicht aktiv suchen.
- Echte Fotos aus dem Betrieb: Damit hat unser Team den Auftritt gestaltet.
- Telefonische Vorqualifizierung durch unser Team hat Erfahrung, Erwartungen und Wohnort geklärt, bevor jemand zum Gespräch kam.
- AdVentory OS hat Admonter jede Bewerbung mit Lebenslauf, den Stand der Besetzung und die nächsten Termine gezeigt.
Eine Stelle besetzt: ein Vertriebsmitarbeiter für Admonter
Jede Bewerbung kam mit Lebenslauf in unser System. Dabei zählt die Vorauswahl. Unsere Recruiter haben jeden Bewerber angerufen. Wer das Profil nicht mitbrachte oder zu weit weg wohnte, fiel bei uns schon am Telefon heraus. Weitergegeben haben wir nur die wenigen passenden Kandidaten, und Admonter musste nur mit ihnen sprechen. Admonter hat einen Vertriebsmitarbeiter eingestellt, die Stelle im Vertrieb ist besetzt.
Im Portal hat der Betrieb jede Bewerbung mit Lebenslauf gesehen, und kein Kontakt ging zwischen E-Mails verloren. Kurze Wege zwischen Anfrage, Telefonat und Termin sind an einem Standort wie Admont entscheidend, weil ein interessierter Kandidat sonst beim nächsten Angebot zusagt. Aus der Suche wissen wir außerdem, welche Bilder im Ennstal ziehen.
Was andere Betriebe daraus lernen können
Anspruchsvolle Bedingungen offen ansprechen
Was eine Stelle anspruchsvoll macht, gehört in die Anzeige und in die erste Minute des Telefonats. Wenn Sie es verschweigen, führen Sie Gespräche, die im zweiten Termin platzen.
Mit Stabilität werben, wo sie echt ist
Für Fachkräfte auf dem Land zählt, ob die Produktion in zehn Jahren noch am Standort steht. Wenn Sie das glaubhaft zeigen können, haben Sie ein stärkeres Argument als jeden Slogan.
Eigene Mitarbeiter zeigen statt Stockfotos
Bewerber erkennen sofort, ob ein Bild aus dem echten Betrieb stammt. Zeigen Sie Kollegen am eigenen Arbeitsplatz. Das macht den Arbeitsalltag greifbar und schafft Vertrauen.



